Wenn doch alles nur so einfach wäre…

Veröffentlicht in ARTgerecht mit Tags , , , , , , , , , am 16. September 2008 von Janness

… wie einen Nagel in die Wand zu hauen. Und schon bin ich mittendrin, reihe einsame Buchstaben zu langen Wortketten, bastele aus Wortketten lustige Satzdeckchen und lege diese fein säuberlich auf verstaubtes Textmobiliar. An den Wänden baumeln analog und digital verschmierte Ölschinken in Plattgoldrahmen.

Willkommen in meinem Kopf. Willkommen in Janness World.

Auf Wunsch eines einzelnen Herren

Veröffentlicht in Pösie für Lieb & Bösi mit Tags , , , , , , , am 1. Februar 2010 von Janness

Ich habe voll die Nase,
vom heißen Tee die Blase,
voll vom Winter – trotz neuer Jacke,
voll vom Schnee – der ist doch K****.
Mag nicht mehr rutschen, schlittern, frieren.
Würd’ lieber im Sonnenschein dinieren.
Würd’ lieber im Blütenrausch verweilen,
über grüne Wiesen eilen.
Möcht’ lieber jetzt im Grase liegen,
um mich herum die summend Fliegen,
(Bienen reimen sich nicht, wären aber netter)
neben mir ein nackter Mann…
Schön, wenn man noch träumen kann.

Still ruht der See

Veröffentlicht in Himmel über... mit Tags , , , , , , , , am 31. Januar 2010 von Janness

Nur die Gedanken sind laut.

Wenn Gedanken Hunger haben

Veröffentlicht in Pösie für Lieb & Bösi mit Tags , , , , , , , , , , , , , am 27. Januar 2010 von Janness

Schneesturm, Graupel, rote Ohren,
hab den Arsch mir abgefroren.

Sitz im Office, Heizung brüllt,
Haut sich wie Papier anfühlt.

Kollegen niesen, Kaffee nicht schmeckt,
Wasserkocher ist verreckt.

Kantinenessen – kein Genuss,
Panadenfisch im Überfluss.

Stunden ziehen sich wie Gummis,
bau tagein tagaus nur Dummys.

Gedanken werden schlecht bezahlt,
kaum noch Spaß bei dem Gehalt…

Barcelona – que me faltas

Veröffentlicht in menschen(s)kinder mit Tags , , , , , , , am 24. Januar 2010 von Janness

Neulich auf’m Mond…

Veröffentlicht in ARTgerecht mit Tags , , , , , , , , , , am 23. Januar 2010 von Janness

Es war nur ein kleiner Schritt für mich, aber ein großer Schreck für die Menschheit.

Fluchtartig den Erdtrabant verlassen…

Gespräch über Gott & die Welt

Veröffentlicht in ARTgerecht mit Tags , , , , , , , , , am 17. Januar 2010 von Janness

Hauptsache, es reimt sich

Veröffentlicht in Pösie für Lieb & Bösi mit Tags , , , , , , , , , , am 5. Januar 2010 von Janness

An einem Dienstag im Büro…
(In enger Zusammenarbeit mit Kerner & Koesler)

Warum in die Therme scheißen,
sieh, der Lokus steht so nah?
Warum in die Wade beißen,
wenn da schon ein andrer war?

Wann, wenn nicht jetzt?
Wo, wenn nicht hier?
Haben uns verschätzt.
Fressen einen Stier.

Schwenkt ein rotes Tuch
sodann als Provokant.
Lasst ab von dem Eunuch,
der hat sich nur verrannt.

Danke Männers, es war mir ein Vergnügen!

Damenwahl

Veröffentlicht in ARTgerecht mit Tags , , , , , , , , am 5. Januar 2010 von Janness

Hieb- und stichfest

Veröffentlicht in hARTe Kerle mit Tags , , , , , , am 3. Januar 2010 von Janness

Episode 9 – Neues Jahr, neues Glück

Veröffentlicht in Jagdsaison al dente mit Tags , , , , , , am 3. Januar 2010 von Janness

Es ist nicht leicht, Single zu sein. Man steht morgens auf, allein. Man duscht, allein. Man frühstückt – also in meinem Fall, man trinkt Kaffee – meist allein. Man geht seinem Tagewerk nach, kommt nach hause, allein. Irgendwann geht man ins Bett, auch das meist allein. Gut, das ein oder andere Mal nimmt man einen Spielgefährten mit, nur so zum Spaß. Aber im Grunde seines Herzens bleibt man auch dann allein, selbst, wenn man gemeinsam kommt.

Vielleicht sollte ich mir endlich einen Hund anschaffen. Patricia und Johst hatten jetzt auch einen, saß unterm Weihnachtsbaum – eine kleine Sie. Die kleine Sie darf jeden Abend zu Johst ins Bett. Und Patricia? Die schläft nebenan, im Gästezimmer. Ist ja nur vorübergehend, bis die kleine Sie größer ist, so in drei bis sieben Jahren.

Also, neues Jahr, neues Glück, so heißt es doch, und so zog ich los, mir einen kleinen Er zu suchen. Einen mit `nem süßen Schwänzchen. Einen mit `nem treuen Blick. Der konnte ruhig einen Kugelbauch haben und Schlappohren, Glubschaugen und dicke Pfoten. Einen, der nur mir gehörte. Einen, der mich liebte und das jeden Tag. Guter Plan für ein gutes Jahr!

Zunächst kam ich bis zu meinem Bücherregal. Irgendwo musste mein altes Hundebuch stehen. Frau sollte schließlich vorbereitet sein. Okay, wie sollte er also aussehen, mein Zukünftiger. Mal sehen: Ein bisschen exotisch, vielleicht. Schön? Natürlich! Und auf jeden Fall sportlich. Oder nur elegant? Aber nicht zu groß. Und pflegeleicht bitte, also was Kurzhaariges. Ich blätterte. Das erste Bild, ein Basenji – klang sehr exotisch. Sah aber aus wie eines dieser komischen Wüstentiere aus albernen Männerfilmen. Wüst ist ja ganz nett, aber so? Nein, kein Basenji. Den müsste ich eh erst aus Afrika importieren. Zu kompliziert. Lieber was heimisches. Deutscher Boxer. Hm, erinnerte mich ein wenig an Knut. Knut aus dem Spezialgeschäft. Nein, so ein Boxer sabbert irgendwann. Sabbernde Männer sind mehr als unästhetisch. Kein Boxer. Da, Bracken und Schweißhunde. Sehr hübsch, wirklich. Aber die Namen? Klangen nach abgestandenem Wasser mit toten Fischen und stinkenden Tennissocken unterm Bett? Keine gute Idee. Ich blätterte weiter. Wie wäre es mit dem Typ Aristokrat – vornehm, sehr elegant, very britisch. Also ein Windhund. Kenne ich nur zu gut, sind schön aber unendlich dumm. Nein, weiter. Blieb noch Typ Macho, frech und draufgängerisch. Nein, besser keinen Spitz. Die beißen sich in jeder knackigen Wade fest. Vielleicht doch einen Mops? DER Modehund schlechthin. Hmm, wollte ich das, ein Hund wie von H&M? Ich bin schließlich Individualist. Sollte mein Hund also auch sein. Außerdem wollte ich Liebe auf den ersten Blick, keine Liebe aus dem Katalog. So ging das nicht.

Weg mit dem Buch. Kurz überlegt, ha, Tierheim! Kurz inne gehalten. Sollte ich wirklich einen Second-Hand-Hund nehmen? Einen, den schon vor mir jemand probiert hatte und nicht wollte. Einen, der schon mal ein anderes Frauchen liebte. Nee. Ich wollte was Eigenes! Vielleicht aus der Zoohandlung? Doch da war die Herkunft oft mehr als fraglich. Schließlich wollte ich den Kerl für den Rest meines Lebens. Besser, seines Lebens. Scheiße, ist das kompliziert. Ich hatte es: Züchter. Ach du meine Güte, und wo fange ich da an? Die lange Nacht des Googelns begann. Und so stieg ich ein in die Welt der Hundezüchter, durchwanderte Seite um Seite. Klickte hier und klickte dort… gähnte und dann, einige Stunden und etliche Kaffees nebst Berliner Weiße mit Schuss später, da war er plötzlich, direkt vor mir. Ich hatte ihn gefunden, die Liebe meines Lebens in zartem Fauve mit schwarzer Schnute: Bruno.

Sofort wählte ich die angegebene Nummer. Den musste ich haben, kostete es, was es wolle. Am anderen Ende der Leitung meldete sich eine verschlafen wirkende und etwas mürische Stimme. Mürrisch aber – ach Sch****, ich sag’s wie es ist – also irgendwie sexy. Klang vielversprechend. Kurzer Blick auf die Uhr. Halb Vier Uhr morgens. Genau die richtige Zeit für Telefonate mit Welpeninteresse. Fand nicht so mein Gegenüber. Na ich jedenfalls war wach. Er jetzt auch, wie er stark betonte. Egal. „Ich würde ihn gern mitnehmenJa natürlich um die Uhrzeit… Nicht? Kommende Woche? Auch gut… Ja, das finde ich schon… wunderbar!“

Ha, so einfach war das also. Nächste Woche sollte ich Bruno treffen. Ach so, Bruno ist übrigens ein echter Franzose. Hatte ich das erwähnt? Nein? Und adlig noch dazu. Bruno von Prinzenstein. Klang das nicht wunderbar? Ich war verliebt. Verliebt in Brunos Bild und Herrchens Stimme.

Fortsetzung folgt…

Weihnachten 2009 – vor dem Essen…

Veröffentlicht in Pösie für Lieb & Bösi mit Tags , , , , , , , , , , , , , , am 27. Dezember 2009 von Janness

Eben schwamm er noch, der arme Krake
Jetzt schluckt er Soße
Wird geditscht mit Pastinake
Muss teilen sich mit einem Kloße
Den Teller, nebst Wurzelkraut und Kümmel
Der arme Lümmel

… ist nach dem Essen. Oder war es doch umgedreht?

Der Bauch ist voll, nun heißt es wandern
Einen Fuß setz’ vor den andern
Den Berg hinauf, da scheint die Sonne
Und die Rast wird hier zur Wonne
Schnappes auf, den Kopf nach hinden
Kippen schnell hinter die Binden
Wir uns die Kräuter, das ist gesund
Auch wenn’se brennen uns im Schlund

Ein Prost auf Mamsi und den “U”, Hicks!

Ein Rücken kann entzücken

Veröffentlicht in ARTgerecht mit Tags , , , , , , , am 21. Dezember 2009 von Janness

Schön geschnürt ist halb angezogen, oder so…

Weihnachten – darf ich mir was wünschen?

Veröffentlicht in ARTgerecht mit Tags , , , , , , , , , , , , am 19. Dezember 2009 von Janness

Ich hätte gern ein edles Ross!

Sonst würde ich auch ein Boot nehmen, bin da nicht so wählerisch.

Happy B-Day: Eine Polka für Volker

Veröffentlicht in Pösie für Lieb & Bösi mit Tags , , , , , , , , , , , am 10. Dezember 2009 von Janness

Du stammst zwar nicht aus Böhmen,
Wie dieser Tanz
Gehörst doch zu den Schönen
Wie Sissis Franz

Am Anfang steht ein Hüpfer
Gefolgt von Wechselschritten
(kurz-kurz-lang)
Du trägst gern bunte Schlüpfer
(kurz-kurz-lang)
Isst Wurst auf dunklen Schnitten

Sprich, eine gewisse Übereinstimmung zwischen Polka & Volker ist nicht abzustreiten.

Du bist wie Polka, lebhaft & froh
Bist  Busenfreund uns, Mentor, Schatz
Wir lieben dich, das ist mal so
Hast `nen besondren Platz

Und kommende Ereignisse werfen bereits ihre Schatten voraus…

Ja was jetzt, Nikolaus – und wo isser nu?

Veröffentlicht in Pösie für Lieb & Bösi mit Tags , , , , , , , , , am 6. Dezember 2009 von Janness

Advent, Advent, der Toast verbrennt
Kaffee wird kalt, das Ei ist hart
Hab wieder am falschen Ende gespart
Jetzt sitze ich bei Lampenschein
Guck blöde in die Röhre rein
Während draußen Regen fällt
Denkt keiner an’ne Weihnachtswelt

Jedenfalls ich nicht!

Mutti sagt: „Zünd Kerzen an
Damit kommt auch Stimmung an“
Will’s versuchen, nehm gleich drei
Und drumherum noch Allerlei
Bisschen Nadeln, ein paar Nüsse
Hab noch alte Negerküsse (reimte sich so schön)
Doch etwas fehlt, das geb’ ich zu
Und zwar was Süßes in `nem Schuh